Andrea Keil – im Interview

„Auf den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“

Charlie Chaplin

Häufig gestellte Fragen an Andrea Keil – einige Antworten

Was wollten Sie mit 18 Jahren werden?
Turn-Trainerin, in meinen schönsten Träumen Trainerin zukünftiger Olympiasiegerinnen.

Was hat Ihren Berufsweg am meisten beeinflusst?
Die politische Wende 1989.

Ein/e Trainer/in ist gut, wenn …
er/sie fachlich kompetent ist, eine positive Lernatmosphäre kreiert, Gruppenprozesse geschickt steuert, an konkret zu lösenden Aufgaben mit flexiblen Methoden die Lernenden zur eigenen Reflexion, Lösungsfindung und Verhaltensentwicklung befähigt und die Verantwortung fürs eigene TUN stets beim kundigen Kunden bleibt.

Mal angenommen, Sie hätten Kinder im Teenageralter: Wie würden Sie die vom Lernen und ihrer eigenen Verantwortung für das Leben überzeugen?
Ich würde versuchen, Situationen herbeizuführen und zu fördern, in denen sie Spaß und Freude an sich und an ihrer Entwicklung erleben. Ich würde ihnen deutlich machen, dass sie die Chance bekommen, für ihr eigenes Leben zu lernen; es jedoch an ihnen liegt, diese Chance zu nutzen. Dabei kann ich Vorbild sein mit meiner persönlichen Begeisterung für lebenslange Weiter-Bildung. Außerdem begegne ich Jugendlichen mit einem Mix aus neugierigem Interesse für ihre Interessen, positiver als auch kritischer Rückmeldung zu ihrem Entwicklungsstand, festen Regeln und Vereinbarungen im Miteinander.

Woran sollten sich Manager von heute ein Vorbild nehmen – und warum?
Das Kerngeschäft der Führungskräfte ist das Führen, somit heißt die Kernfrage; „Wie schaffen sie es, dass die MITARBEITER ihnen folgen?“ Bei der Beantwortung dieser Frage bediene ich mich der Worte erfolgreicher Menschen:
„Das gute Beispiel ist nicht nur eine Möglichkeit, andere Menschen zu beeinflussen. Es ist die einzige.“ (Albert Schweizer)
„Kapital lässt sich beschaffen, Fabriken kann man bauen, Menschen muss man gewinnen.“ (Hans Christoph von Rohr, dt. Topmanager)

Was ist das Typische an Ihrer Arbeitsweise?
Lebendig, lustvoll, strukturiert, didaktisch, konsequent praxisbezogen, viele Denkfragen, lösungsorientiert, manchmal provokativ, stets ressourcenorientiert.

Was tun Sie am liebsten, wenn Sie nicht beraten oder keine Seminare leiten?
Meine Firma führen und mich mit Sport, Familie und Freunden fit halten.

Ihr Berater- und Trainerspruch?
„In dir muss brennen, was du bei anderen entzünden willst“
(Aurelius Augustinus)